Badebomben | Badekugeln

Sprudelnde Badezusätze gibt es schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts in Form von gepressten Tabletten. Meist rochen sie nach Fichtennadel und färbten das Badewasser grün. Heute erwartet man neben einem guten Duft auch reichlich Pflege für die Haut. Das hier vorgestellte Rezept für Badebomben enthält pflegende Kakaobutter und eine Emulgator, der für eine gute Verteilung des Fettes im Badewasser sorgt. Sie dürfen die Entspannung nach dem Bad noch eine Weile genießen, weil Sie nicht mühsam die Wanne putzen müssen. Nehmen Sie eine Badebombe mit in die Wanne, sie löst sich sprudelnd auf und gibt ihre wertvollen Inhaltsstoffe nach und nach ab.

Phase A
54 g Kakaobutter • 14 g Mulsifan • 12 g ätherische Öle oder Parfümöl nach Wunsch • 28 Tr. flüssige Lebensmittelfarbe.

Phase B
340 g Natriumhydrogencarbonat • 170 g Zitronensäure Gries • 90 g Maisstärke

 

Tipp: Mit getrockneten Blüten, Früchten oder Kosmetikglitter können Sie die Kugeln kreativ dekorieren


*Um dieses Rezept Naturkosmetik-konform zu gestalten, sind folgende Änderungen nötig:

Dermofeel PP oder Fluidlecithin Super statt Mulsifan

Ätherische Öle statt Parfümöl

Phase A
Kakaobutter im Wasserbad sanft schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann Mulsifan, den gewünschten Duft und die Farbe untermischen. Glas beiseite stellen.

Phase B
Natriumhydrogencarbonat, Zitronensäure und Stärke in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Das flüssige Fett in ganz kleinen Portionen zur Pulvermischung geben und schnell verkneten. Das geht am besten mit der Hand. Tragen Sie Einweghandschuhe! Die fertige Masse sollte die Konsistenz von feuchtem Sandkastensand haben, dann ist sie genau richtig. Nun formen Sie aus der Masse Kugeln. Sie können dazu Acrylkugeln aus dem Bastelgeschäft oder eine Badebombenzange (Meatballmaker) verwenden.

Kugeln formen
Füllen Sie die Kugelhälften mit der Masse und drücken Sie diese leicht an. Damit die Kugeln beim Lösen der Form nicht auseinander fallen, geben Sie auf jede Hälfte noch etwas von der Masse locker oben drauf. Dann fügen Sie die beiden Hälften zusammen und drücken diese gefühlvoll und dennoch kräftig zusammen. Nun lösen Sie vorsichtig die obere Hälfte der Form, drehen die Kugel um und lösen die untere Hälfte.

Legen Sie die Kugeln in eine mit einem Handtuch ausgelegte Dose, decken Sie die Kugeln mit einem Handtuch zu und lassen Sie sie 3 bis 4 Tage an einem kühlen, trockenen Ort vollständig aushärten. Nun können Sie die Kugeln in Cellophantüten verpacken.

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