Wirkstoffe

Kosmetikwirkstoffe

Kosmetische Wirkstoffe wirken pflegend, desinfizierend, kühlend und schützend auf der Hautoberfläche. Sie schützen, pflegen und befeuchten die Hornschicht. In der Dermis können sie den Stoffwechsel der Oberhautzellen anregen, die Durchblutung steigern sowie die Schweiß- und Talgdrüsentätigkeit regulieren. Sie wirken also hauptsächlich an der Hautoberfläche und der Epidermis (Oberhaut).

Kosmetische Wirkstoffe lassen sich in verschiedene Untergruppen einteilen. Die wichtigsten sind Feuchthaltemittel, Lichtschutzfilter, Abrasivstoffe (Peelingsubstanzen), Filmbildner (Proteine), Vitamine, Antischuppenmittel, desodorierende Stoffe sowie antibakteriell wirkende Substanzen. Lesen Sie den Beitrag Kosmetikwirkstoffe – Definition und Wirkung

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Pflanzenöle bestehen aus verschiedenen Fettsäuren, die an ein Glycerinmolekül gebunden sind. Man nennt sie daher auch Triglyceride. Es wird zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Erstere sind relativ stabil. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren hingegen reagieren sehr aktiv mit Sauerstoff, dem größten Feind pflanzlicher Öle und Fette. (Mehr über die Zusammensetzung von

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Glycerin

Die wasserklare Flüssigkeit gehört zu den dreiwertigen Alkoholen. Aufgrund seines süßlichen Geschmacks wird Glycerin daher auch Zuckeralkohol genannt. Er bildet den Molekülkern aller Fette. Er ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Fetten zu finden. Glycerin ist in der menschlichen Haut, neben Aminosäuren, Harnstoff, Salzen u. a., Teil des hauteigenen

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Harnstoff

Als natürliche Substanz wird Harnstoff im Körper gebildet und über die Nieren ausgeschieden. Sie ist auch mit sieben Prozent Teil des natürlichen Feuchthaltesystems der Haut. Für kosmetische und medizinische Zwecke wird Harnstoff allerdings nicht aus natürlichen Quellen gewonnen, sondern aus Ammoniak und Kohlendioxid synthetisch hergestellt. Harnstoff kommt als Granulat und als

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Hyaluronsäure

Früher wurde Hyaluronsäure aus Hahnenkämmen gewonnen. Heute stellt man sie biotechnisch aus der Zellmembran von Mikroorganismen her. Sie ist ein sehr wichtiger natürlicher Bestandteil des Bindegewebes und der Haut. Sie erfüllt im Körper viele wichtige Funktionen wie z. B. die Speicherung von Wasser in der Haut, dient als Schmiermittel zwischen

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Jojobaperlen

Die kleinen, festen und glatten Kügelchen werden aus Wachsester C36-C46 von Jojobaöl hergestellt. Sie schmelzen bei ca. 70 °C. Jojobaperlen werden als Abrasivstoff in Peelingprodukten verwendet. Sie haben keine scharfen Kanten und sind daher auch für empfindliche Haut geeignet. Mikroverletzungen, wie sie bei sehr harten Peelingkörpern vorkommen können, sind mit

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Kieselsäure

In der Natur findet man Kieselsäure in Kieselalgen und im Schachtelhalm. Sie zählt zu den anorganischen Gelbildnern. Als Kieselsäuren werden die Sauerstoffsäuren des Siliziums bezeichnet. Bedingt durch die Herstellungsprozesse entstehen unterschiedliche Kieselsäurepulver. Sie unterscheiden sich in ihrer Teilchengröße, ihrem Aussehen und in ihrer Wirkung. Die eine, ein gräuliches Pulver mit höherer

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Koffein-Extrakt

Koffein ist das meistgebrauchte Aufputschmittel der Welt. Es war die erste Droge, die schon vor Tausenden von Jahren von den Chinesen in Form von Tee konsumiert wurde. Koffein zählt zu den psychoaktiven Stoffen aus der Gruppe der Stimulantien. Es ist in natürlicher Form in Kaffee, grünem und schwarzem Tee, Matetee,

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Kosmetikpigmente

Kosmetikpigmente für dekorative Kosmetik, Cremes, Duschgel und Seifen Die Liste der in Kosmetika erlaubten Farbstoffe ist lang, doch nicht alle Kosmetikpigmente sind unbedenklich. Vor allem die leuchtenden, kräftigen und lichtechten Farbstoffe habe es manchmal in sich. Doch was sind überhaupt Kosmetikpigmente und -farbstoffe? Färbende Substanzen sind mehr oder weniger gefärbte

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