Pflanzenöle

Pflanzenöle

Die wichtigste Komponente einer guten Hautcreme sind Pflanzenöle. Sie sind unserem Hautfett ähnlich und können deshalb sehr gut von der Haut aufgenommen und verarbeitet werden. Sie sind jedoch so unterschiedlich, wie die Pflanzen, aus denen sie gewonnen werden. Pflanzenöle unterscheiden sich in ihrer Fettsäurezusammensetzung, den Fettbegleitstoffen, ihren Eigenschaften, ihrer Wirkung und auch dem Gefühl, das sie auf der Haut hinterlassen. Einige fetten die Haut nachhaltig, andere ziehen sehr rasch ein, ohne aufzuliegen. Durch geschickte Kombination verschiedener Pflanzenöle kann man für jede Haut optimale Cremes herstellen. Erfahren Sie mehr über Pflanzenöle in der Hautpflege

Kokosöl

Die Kokospalme wächst vorwiegend rund um den Äquator (Philippinen, Indonesien, Indien). Sie braucht mindestens 20 °C Lufttemperatur, um zu blühen. Aus dem getrockneten Fruchtfleisch (Kopra) der Nüsse wird das helle, dünnflüssige Kokosöl gepresst. Das unraffinierte Öl duftet intensiv nach Kokos, während das raffinierte relativ geruchsneutral ist. In seiner Heimat ist

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Macadamianussöl

Die Macadamianuss gehört zur botanischen Familie der Silberbaumgewächse und stammt ursprünglich aus den Regenwäldern von Queensland im Osten Australiens. Die Hauptanbaugebiete sind neben Australien auch Hawaii, Neuseeland, Südafrika, Malawi, Kenia, Brasilien und Kalifornien. Die Macadamianuss wird häufig auch »Queenslandnuss« oder »Königsnuss« genannt. Die hellen, relativ großen Nüsse sind von einer

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Mandelöl

Der Mandelbaum gehört zu Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus den subtropischen Gebieten Chinas. Heute findet man große Mandelbaumkulturen vor allem in Kalifornien und Spanien. Auf den Anbauflächen Kaliforniens werden ausschließlich süße Mandeln geerntet, während im Mittelmeerraum die Bäume sowohl süße als auch bittere Mandeln tragen. Da Bittermandeln hochgiftige

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Marulaöl

Der stattliche, bis zu 20 Meter hohe Baum ist hauptsächlich in den warmen, frostfreien Regionen Afrikas verbreitet. Er gehört zur Familie der Sumachgewächse. Seine Blütezeit ist zwischen April und Juni. Ein einziger Baum kann bis zu zwei Tonnen pflaumenähnliche Früchte pro Jahr hervorbringen. Sie zählen zu den Steinfrüchten. Das Fruchtfleisch

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Nachtkerzenöl

Die Nachtkerze stammt ursprünglich aus dem südlichen Nordamerika und Mexiko. Heute wird sie in über 20 Ländern kultiviert. Die relativ anspruchslose Pflanze öffnet ihre gelben Blüten erst am Abend und wird von nachtaktiven Insekten bestäubt. Die dunkelgrau bis braunschwarz gefärbten Samen enthalten ca. 15 bis 20 Prozent Öl, das durch

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Olivenöl

Der Olivenbaum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Schon 3000 v. Chr. wurde er als Kulturpflanze angebaut. Die heutigen Anbaugebiete liegen zwischen dem 30. und 45. Breitengrad. Charakteristisch für den Olivenbaum sind der knorrige, zerfurchte Stamm und die ausladende, silbrig schimmernde Blattkrone. Der Baum wächst nur sehr langsam und bringt erst

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Reiskeimöl

Die Reispflanze gehört zur Familie der Süßgräser. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Über 90 Prozent der Welt-Reisernte stammt heute aus Asien. Anbaugebiete in Europa findet man in Italien in der Po-Ebene, in Spanien und Portugal. Reiskeimöl wird aus den Keimlingen bzw. aus den Randschichten des Reiskorns meist

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Sanddornöl

Der Sanddorn ist ein Ölweidengewächs, das vor allem von den Pyrenäen über die Alpen bis Tibet verbreitet ist. Der dornige Strauch kann bis zu 3,5 Meter hoch werden und bringt leuchtend orangefarbige Steinbeeren hervor. Die Beeren liefern unterschiedliche Öle, die sich auch in ihrer Zusammensetzung deutlich voneinander unterscheiden: das Fruchtfleischöl,

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