Konsistenzgeber

Konsistenzgeber

Als Konsistenzgeber werden Fette mit einem höheren Schmelzpunkt bezeichnet. Dazu gehören feste Wachse, Fettalkohole und Pflanzenbutter. Sie unterscheiden sich in ihrer spezifischen Beschaffenheit und in ihrer Wirkung sowohl auf der Haut als auch in der Creme. In den Rezepten sind sie daher nur bedingt austauschbar.

Unter Beachtung der unterschiedlichen Schmelzpunkte können Waches untereinander ausgetauscht werden, ebenso wie Pflanzenbutter untereinander und Fettalkohole untereinander. Erfahren Sie mehr über Beschaffenheit und Wirkung der verschiedenen Konsistenzgeber in diesem Beitrag.

Neben den fettlöslichen Konsistenzgebern gibt es auch wasserlösliche. Man nennt sie Gelbildner. Dies sind Stoffe, die ein dreidimensionales Netzwerk aufbauen, um Flüssigkeit zu binden. Die klassischen Hydrogelbildner gehören zur Stoffgruppe der Polysaccharide. Sie sind pflanzlicher bzw. organischer Herkunft und werden aus Algen, Holz, dem Saft von Bäumen, Fruchtkernen, Blättern und mit Hilfe von bestimmten Bakterien gewonnen. Mischt man diese Pulver mit Wasser, beginnen sie sofort zu quellen und bilden mit dem Wasser ein Gel. Wir verwenden Gelbildner zur Stabilisierung von Emulsionen sowie als Grundlage für Duschgele und Shampoos.


Amaze XT
Amaze XT Bei diesem beigefarbenes, frei fließendes Pulver handelt sich um ein modifiziertes Xanthan. Die Ausgangsmaterialien sind Maisglucosesirup und Sojaprotein. Unter Einsatz des Bakteriums Xanthomonas campestris wird Xanthan gebildet. Anschließend durchläuft das Pulver ein Wärmebehandlungsverfahren, ... Beitrag lesen
Beerenwachs
Beerenwachs Die weißen bis gelblichen, wachsig duftenden Pellets werden aus den Fruchtschalen des in China beheimateten Lacksumachs gewonnen. Die Beeren werden gekocht und anschließend wird das Rohwachs abgeschöpft. Beerenwachs besteht vor allem aus Stearinsäure, Palmitinsäure ... Beitrag lesen
Bienenwachs
Bienenwachs Honigbienen liefern nicht nur leckeren Honig, sondern auch das Bienenwachs. Sie scheiden es in Form von hellen Wachsplättchen von ihren Wachsdrüsen aus. Es handelt sich um ein komplexes Gemisch aus Estern langkettiger Fettalkohole, Fettsäuren, ... Beitrag lesen
Candelillawachs
Candelillawachs Der Lieferant für Candelillawachs ist der in Nord-Mexiko beheimatete Strauch Euphorbia antisyphilitica. Er gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Der Strauch oder Busch wächst bevorzugt in dicht stehenden Beständen. Er besteht aus zahlreichen schlanken, blattlosen Stielen, ... Beitrag lesen
Carnaubawachs
Carnaubawachs Die Copernicia cerifera Mart. gedeiht als ca. 15 Meter hohe Palme im Norden Brasiliens. Die größten Bestände wachsen in freier Natur, da es kaum Plantagen gibt. Die jungen Blatttriebe scheiden feine wachsartige Schuppen aus, ... Beitrag lesen
Ceralan
Ceralan Das hellgelbe, feinkrümelige Wachs ist ein chemisch verändertes Bienenwachs. Hierbei werden die freien Fettsäuren des Bienenwachses zu Polyglcerinester umgewandelt. Dadurch wird das Wachs hydrophiler und fungiert als Co-Emulgator und Stabilisator in W/O-Emulsionen. Weiterhin zeigt ... Beitrag lesen
Cetylalkohol
Cetylalkohol Auch wenn es der Name vermuten lässt, hat Cetylalkohol nichts mit klassischem Alkohol im Sinne von Weingeist zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen so genannten Fettalkohol. Fettalkohole kommen in der Natur in ... Beitrag lesen
Cosphaderm X 34
Cosphaderm X 34 Auf gleicher Grundlage wie die bereits bekannten Xanthantypen Standard und Transparent wird auch Cosphaderm X 34 hergestellt. Das fein granulierte, gelbliche bis leicht beigefarbene Pulver ist fast geruchlos. Es staubt nicht, ist frei ... Beitrag lesen
Kakaobutter
Kakaobutter Die Heimat des Kakaobaumes sind die tropischen Regenwälder entlang des Amazonas und Orinocos. Die heutigen Hauptanbaugebiete sind Zentral- und Westafrika, Mittel- und Südamerika, Ceylon, Indonesien, Neuguinea und die Philippinen. Die Kakaobohnen enthalten 54 Prozent ... Beitrag lesen
Mangobutter
Mangobutter Der Mangobaum gehört zur Familie der Sumachgewächse und ist in Indien und Burma zu Hause, wird aber auch in Spanien und auf den Kanarischen Inseln kultiviert. Die bis zu zwei Kilogramm schweren Früchte enthalten ... Beitrag lesen