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Olivenöl
Olea europaea

Der Olivenbaum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Schon 3.000 v. Chr. wurde der Olivenbaum als Kulturpflanze angebaut. Die heutigen Anbaugebiete liegen zwischen dem 30. und 45. Breitengrad. Charakteristisch für den Olivenbaum sind der knorrige, zerfurchte Stamm und die ausladende, silbrig schimmernd Blattkrone. Der Baum wächst nur sehr langsam und bringt erst nach etwa 10 Jahren seine ersten Früchte hervor. Weitere 20 Jahre dauert es, bis die Ernte voll ergiebig ist. Die Früchte zählen zu den Steinfrüchten mit sehr ölreichem Fruchtfleisch. Zur Ölgewinnung werden die Früchte mechanisch kalt gepresst. Die beste Ölqualität erhält man, wenn die Presstemperaturen 20 bis 25 °C nicht übersteigen, nur ein mäßiger Druck ausgeübt wird und das Öl anschließend nur gewaschen, dekantiert, zentrifugiert und filtriert wurde. Diese Qualität wird als »Natives Olivenöl extra« bezeichnet. Olivenöl ist gelb bis grünlich-gelb, es duftet und schmeckt typisch olivenfruchtig, schwer und fettig. Olivenöl dringt nur langsam in die Haut ein und hinterlässt einen leichten Fettfilm. Es wirkt feuchtigkeitsbindend und hauterweichend. Cremes mit Olivenöl wirken trotz geringen Fettgehalts sehr reichhaltig. Olivenöl ist gut erhitzbar und bis zu 1 Jahr haltbar.

Zusammensetzung: 16 % Palmitinsäure, 12 % Linolsäure, 1,8 % Palmitoleinsäure, 67 % Ölsäure, 1,5 % Stearinsäure, Vitamin E (vor allem α-Tocopherol), Squalan
Jodzahl: 84 / Fetteigenschaft: nicht trocknend / Spreiteigenschaft: mittel

Verwendung: Basisöl für trockene, reife, rissige Haut, in Nagelpflege, für Haarpackungen

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