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Kiwisamenöl
Actinidia chinensis

Die Kiwi gehört zur botanischen Familie der Stahlengriffelgewächse. Sie wird auch »Chinesische Stachelbeere« genannt. Die ursprüngliche Heimat ist China, heute jedoch wird sie meist in Neuseeland kultiviert. Die eiförmigen grünen Früchte mit der braunen behaarten Schale zählen zu den Beerenfrüchten. Aus den kleinen dunklen Samen wird mittels CO2-Extraktion ein klares, gelbes Öl gewonnen, das angenehm aromatisch duftet. Kiwisamenöl fällt durch seinen hohen Gehalt an dreifach ungesättigter α-Linolensäure auf, die in dieser Konzentration bisher nur in Fischölen nachgewiesen wurde. Kiwisamenöl ist selten erhältlich und sehr teuer. Es ist nur kurze Zeit haltbar und wird daher meist mit Diterpenphenol aus Rosmarin stabilisiert. Es ist hitzeempfindlich und sollte im Kühlschrank gelagert werden. Kiwisamenöl hat entzündungshemmende Eigenschaften, es unterstützt die Regeneration der Haut und hält sie geschmeidig.

Zusammensetzung: 5 % Palmitinsäure, 2 % Stearinsäure, 11 % Ölsäure, 15 % Linolsäure, 65 % α-Linolensäure, ca. 1,3 % unverseifbare Anteile
Jodzahl: 123 / Fetteigenschaft: halb trocknend / Spreiteigenschaft: langsam

Verwendung: Wirkstofföl für fette Haut, entzündete Haut, rissige Haut, bei Hautproblemen wie Neurodermitis und Schuppenflechte, in Anti-Aging Produkten

Dosierung: 10 bis 20 % in der Fettphase

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