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Kakaobutter
Theobroma cacao

Die Heimat des Kakaobaumes sind die tropischen Regenwälder entlang des Amazonas und Orinocos. Die heutigen Hauptanbaugebiete sind Zentral- und Westafrika, Mittel- und Südamerika, Ceylon, Indonesien, Neuguinea und die Philippinen. Die Kakaobohnen enthalten 54 Prozent Kakaobutter, 11 Prozent Eiweiß, 9 Prozent Zellulose, 7 Prozent Stärke, 6 Prozent Gerbstoffe und farbgebende Bestandteile, 5 Prozent Wasser, 3 Prozent Mineralstoffe und Salze, 2 Prozent organische Säuren und Geschmacksstoffe, 1 Prozent Theobromin, 1 Prozent verschiedene Zucker und 0,2 Prozent Koffein. Aus den Bohnen wird durch Pressen und anschließendem Filtrieren die Kakaobutter gewonnen. Sie enthält 27 Prozent Palmitinsäure, 34 Prozent Stearinsäure, 33,5 Prozent Ölsäure, 2 Prozent Linolsäure und 0,5 Prozent α-Linolensäure. Kakaobutter schmilzt bei ca. 30 bis 35 °C, sie verträgt keine große Hitze und sollte deshalb schonend erwärmt werden. Im Handel sind unterschiedliche Qualitäten verfügbar. Die unraffinierte Kakaobutter ist blass gelb und duftet nach Schokolade mit leichtem Vanillearoma. Raffinierte Ware ist ein fast weißes bis gräuliches Fett mit nur noch sehr dezenten Geruch. Die desodorierte Kakaobutter ist völlig geruchsneutral. Kakaobutter gibt es pulverisiert, als Chips und im Block. Emulsionen mit Kakaobutter sind zunächst noch sehr weich und erreichen erst nach einigen Tagen ihre endgültige Konsistenz. Sie neigen auch dazu, einen leichten Fettglanz zu hinterlassen.
Verwendung: In Emulsionen für sehr trockene, reife Haut, in Nachtcremes, bei spröder, rissiger Haut, in Lippenpflege, Balsame und Salben. Als Pflegekomponente in Badebomben, als festigende Komponente in Badebutter und Körperpflegebutter.
Jodzahl: 37 / Fetteigenschaft: nicht trocknend
Dosierung: 3 bis 5 % in Emulsionen, bis 50 % in Bade- oder Körperbutter

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