In Literatur und Internet finden Sie eine Fülle von Cremerezepten. Häufig ist jedoch nicht die passende Creme darunter. Was also tun? Kombinieren Sie Ihre Cremerezepte nach Ihren Bedürfnissen selbst. Das ist mit den folgenden Basisrezepturen gar nicht schwer. Sie zeigen Ihnen, wie die Komponenten innerhalb der Fettphase verteilt sind und in welchem Verhältnis diese zur Wasserphase steht. Für die wichtigsten Emulgatoren habe ich für Sie je zwei Beispielrezepturen aufgeschrieben. Wählen Sie Ihre favorisierten und zum Hautzustand passenden Pflanzenöle aus. Teilen Sie diese entsprechend auf. Die Wasserphase gibt hier ganz bewusst keine Wirkstoffe, Konservierungsstoffe und andere Hilfsstoffe an. Wählen Sie die Wirkstoffe aus, die zu Ihrem Hautbild passen. Mehr als 5 bis 10 % (2,5 bis 5 g) sollten es nicht sein. Um die Stabilität der Emulsion zu verbessern, können Sie ca. 0,1 Prozent (ca. 1 Msp. pro 50 g Endprodukt) Gelbildner zugeben. Planen Sie 1 Prozent (10 Tropfen pro 50 g) Konservierungsstoff mit ein und denken Sie auch an den pH Regulator, falls Sie z.B. Kaliumsorbat oder Euxyl K 700 einsetzen möchten. Fügen Sie noch ca. 5 bis 8 Tropfen Ihres Lieblingsduftes hinzu und Sie erhalten Ihre ganz persönliche Creme. Da die Basisrezepturen die gesamte Wasserphase angeben, müssen Sie alle Stoffe, die Sie zufügen, von der Gesamtmenge »Wasserphase« subtrahieren. Würden Sie die Wirkstoffe und alle anderen Zutaten zusätzlich zugeben, würde Ihre Creme zu flüssig werden und das Fett-Wasser-Verhältnis nicht mehr stimmen.

Die folgenden Basisrezepturen ergeben jeweils 50 g fertige Creme.

 

 

Cremes mit Emulsan
 Cremes mit Emulsan

Cremes mit TegoCare CG 90
 Cremes mit TegoCare CG 90

Cremes mit Glycerinstearat SE
 Cremes mit Glycerinstearat SE

Cremes mit Tegomuls
 Cremes mit Tegomuls

Cremes mit Lamecreme
 Cremes mit Lamecreme

Cremes mit Xyliance
 Cremes mit Xyliance

Cremes mit Montaonv 68
 Cremes mit Montanov 68

 

 

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